Italienischer Schmorbraten mit Knoblauch – zart in Rotwein geschmort

Ein guter Schmorbraten braucht vor allem eines: Zeit. Dieser italienische Schmorbraten – angelehnt an den klassischen Brasato – gart in Rotwein und Brühe langsam im Ofen. Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch werden dabei weich und geben der Soße ihren kräftigen, leicht süßlichen Geschmack.

Das richtige Fleisch

Ideal ist ein Rinderschmorbraten aus der Schulter oder Keule. Diese Stücke haben Bindegewebe, das beim langen Schmoren zu Gelatine wird – dadurch wird das Fleisch zart und die Soße sämig.

Zutaten für 4–6 Portionen

  • 1 kg Rinderschmorbraten (Schulter oder Keule)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 große Möhre
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 400 ml trockener Rotwein
  • bis zu 750 ml Rinderbrühe
  • 1 Lorbeerblatt, 1 Zweig Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Vorbereiten: Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch trocken tupfen und würzen. Gemüse grob würfeln, Knoblauch halbieren.
  2. Anbraten: Öl in einem ofenfesten Schmortopf erhitzen, den Braten rundherum kräftig anbraten und herausnehmen. Gemüse und Knoblauch im Bratensatz etwa 8 Minuten rösten.
  3. Ablöschen: Rotwein angießen und auf etwa die Hälfte einkochen. Fleisch, Lorbeer und Rosmarin zugeben und 500 ml Brühe angießen.
  4. Schmoren: Zugedeckt 2½–3 Stunden im Ofen schmoren. Einmal wenden und bei Bedarf Brühe nachgießen. Das Fleisch ist fertig, wenn es beim Einstechen deutlich nachgibt.
  5. Ruhen & Soße: Braten 10 Minuten ruhen lassen. Kräuter entfernen, die Soße offen etwas einkochen und abschmecken.
  6. Servieren: Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit Gemüse und Soße anrichten.

Tipps

  • Einen passend großen Topf wählen: Das Fleisch soll nicht komplett in Flüssigkeit liegen, sonst wird die Soße dünn.
  • Einen Wein verwenden, den man auch trinken würde.
  • Am Vortag geschmort schmeckt der Braten noch intensiver.
  • Für eine glatte Soße das Gemüse pürieren.

Beilagen

Cremige Polenta, Kartoffelpüree, Bandnudeln oder frisches Weißbrot – dazu ein grüner Salat.

Aufbewahrung

In der Soße hält sich der Braten 3 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut einfrieren. Langsam in der Soße erwärmen.