Winterlicher Ofengemüsesalat mit Rote Bete, Kürbis, Feta und Walnüssen

Salat im Winter? Unbedingt – nur eben anders. Dieser Ofengemüsesalat kombiniert geröstete Rote Bete und Kürbis mit cremigem Feta und knackigen Walnüssen. Lauwarm serviert, ist er wärmend, sättigend und bringt richtig Farbe auf den Tisch.

Das Beste daran: Der Ofen übernimmt fast die ganze Arbeit. Während das Gemüse röstet, rührst du schnell ein Dressing an und röstest die Nüsse.

Warum Rösten so viel Geschmack bringt

Bei hoher Temperatur karamellisiert der natürliche Zucker im Gemüse. Rote Bete wird dadurch milder und süßlicher, Kürbis bekommt nussige Röstaromen und goldene Kanten. Dieses Aroma lässt sich durch Kochen in Wasser nicht erreichen – deshalb lohnt sich der Weg über das Backblech.

Ein wichtiger Punkt ist die Größe der Würfel. Rote Bete ist fester und braucht länger. Schneide sie daher etwas kleiner als den Kürbis, dann werden beide Gemüsesorten gleichzeitig weich.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g rohe Rote Bete
  • 400 g Hokkaido- oder Butternutkürbis
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Honig oder Senf (optional)
  • 100 g Feta
  • 60 g Walnusskerne
  • 1 Handvoll Feldsalat oder Rucola

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.
  2. Gemüse schneiden: Rote Bete schälen (am besten mit Handschuhen) und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Den Kürbis entkernen und in 2 cm große Stücke schneiden. Hokkaido kann mit Schale verwendet werden.
  3. Würzen: Das Gemüse auf dem Blech mit 2 EL Olivenöl, Thymian, Salz und Pfeffer mischen und in einer einzigen Lage verteilen.
  4. Rösten: 25–35 Minuten rösten und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Das Gemüse ist fertig, wenn es weich ist und braune Ränder hat.
  5. Nüsse rösten: Die Walnüsse in einer trockenen Pfanne 2–3 Minuten anrösten, bis sie duften, dann grob hacken.
  6. Dressing: Apfelessig, restliches Olivenöl und Honig verrühren und mit Salz abschmecken.
  7. Anrichten: Das lauwarme Gemüse mit dem Dressing mischen, auf den Salatblättern anrichten, Feta darüberbröseln und mit Walnüssen bestreuen.

Tipps

  • Das Gemüse nicht übereinanderstapeln, sonst dämpft es statt zu rösten.
  • Handschuhe schützen vor roten Fingern – und ein Brett aus Kunststoff vor Flecken.
  • Lauwarm schmeckt der Salat am aromatischsten, kalt ist er aber ebenso gut für die Lunchbox.
  • Wer es frischer mag, gibt ein paar Granatapfelkerne dazu.

Varianten

  • Mit Ziegenkäse: Statt Feta passt milder Ziegenfrischkäse wunderbar.
  • Proteinreich: Eine Dose abgetropfte Kichererbsen mitrösten.
  • Andere Wurzeln: Pastinaken, Möhren oder Süßkartoffeln ergänzen.
  • Als Hauptgericht: Mit Couscous, Bulgur oder Quinoa servieren.

Wozu passt der Salat?

Als Beilage harmoniert er mit gebratenem Hähnchen, Lachs oder einem Steak. Als vegetarisches Hauptgericht genügt ein Stück frisches Bauernbrot dazu.

Aufbewahrung

Das geröstete Gemüse hält sich ohne Feta und Nüsse drei Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren kurz erwärmen und frisch anrichten.

Häufige Fragen

Kann ich vorgegarte Rote Bete verwenden? Ja, dann verkürzt sich die Röstzeit auf etwa 15 Minuten. Das Aroma wird etwas weniger intensiv.

Ist der Salat vegan möglich? Einfach den Feta weglassen oder durch geröstete Kerne ersetzen und Ahornsirup statt Honig nehmen.