Wiener Schnitzel 🥩

Einführung

Das Wiener Schnitzel 🥩 ist eines der bekanntesten Gerichte Österreichs und hat längst die Grenzen des Landes überschritten. Knusprig, goldbraun und saftig, begeistert es Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleichermaßen. Ob in traditionellen Restaurants, bei Familienfeiern oder als Streetfood-Variante – Wiener Schnitzel 🥩 steht für kulinarische Tradition, Genuss und herzhaften Geschmack.

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Wiener Schnitzel 🥩: von der Zubereitung über Zutaten und Beilagen bis hin zu praktischen Tipps für die perfekte Panade. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Geschichte dieses Klassikers und seine Varianten in der modernen Küche.


Geschichte des Wiener Schnitzels 🥩

Das Wiener Schnitzel 🥩 hat seine Wurzeln in der österreichischen Küche des 19. Jahrhunderts. Es wird traditionell aus Kalbfleisch zubereitet, das dünn geklopft, in Mehl, Ei und Semmelbröseln gewälzt und anschließend in Butterschmalz oder Öl ausgebacken wird.

Historiker gehen davon aus, dass das Rezept auf italienische Einflüsse zurückgeht, speziell auf das „Cotoletta alla Milanese“. Die Wiener gaben dem Gericht jedoch ihren eigenen Stempel: besonders dünn geklopft, goldbraun gebraten und mit Zitronenscheiben serviert, ist das Wiener Schnitzel 🥩 heute ein Symbol für österreichische Esskultur.


Die perfekten Zutaten für ein Wiener Schnitzel 🥩

Fleischqualität

Für das klassische Wiener Schnitzel 🥩 wird Kalbfleisch verwendet, vorzugsweise aus der Oberschale. Es ist zart, mager und eignet sich hervorragend zum Panieren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden gelegentlich auch Schweinefleisch oder Putenfleisch als Alternative verwendet, wobei diese Varianten meist als „Schnitzel nach Wiener Art“ bezeichnet werden.

Panade

Die Panade ist das Herzstück eines Wiener Schnitzels 🥩. Sie besteht aus drei Komponenten:

  • Mehl: für eine trockene Oberfläche des Fleisches

  • Ei: sorgt für Bindung

  • Semmelbrösel: für die knusprige Textur

Die Reihenfolge ist entscheidend: erst Mehl, dann Ei und zuletzt Semmelbrösel. Ein Tipp: Für extra Knusprigkeit die Brösel leicht andrücken, aber nicht zu fest – sonst verliert das Schnitzel seine Luftigkeit.

Fett zum Braten

Traditionell wird Butterschmalz verwendet, da es hohe Temperaturen verträgt und ein besonders feines Aroma verleiht. Pflanzenöl oder eine Mischung aus Öl und Butter sind ebenfalls gängige Alternativen, besonders wenn Sie ein neutraleres Geschmackserlebnis wünschen.


Zubereitungsschritte für ein perfektes Wiener Schnitzel 🥩

Fleisch vorbereiten

  1. Kalbs- oder Schweinefleisch in gleichmäßige Scheiben schneiden.

  2. Mit einem Fleischklopfer vorsichtig dünn klopfen, etwa 4–6 mm dick.

  3. Überschüssiges Wasser mit einem Küchentuch abtupfen, damit die Panade besser haftet.

Panieren

  1. Schnitzel leicht salzen und pfeffern.

  2. Mehl auf einem Teller verteilen, Schnitzel darin wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.

  3. Eier verquirlen und das Fleisch darin eintauchen.

  4. Mit Semmelbröseln panieren, leicht andrücken, aber nicht pressen.

Braten

  1. Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen (ca. 160–170 °C).

  2. Schnitzel goldbraun braten, etwa 2–3 Minuten pro Seite.

  3. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Fett zu entfernen.


Beilagen und Serviervorschläge

Das Wiener Schnitzel 🥩 lebt nicht nur vom Fleisch, sondern auch von den Beilagen. Klassische Varianten sind:

  • Kartoffelsalat (warmes oder kaltes Dressing, je nach Region)

  • Petersilienkartoffeln

  • Preiselbeeren oder Zitronenscheiben

  • Gemüse wie Erbsen, Karotten oder Spargel

Tipp: Für eine moderne Variante können Sie auch Rucola-Salat, geröstete Süßkartoffeln oder hausgemachte Remoulade servieren.


Varianten und moderne Interpretationen

Schnitzel „Wiener Art“

Wenn kein Kalbfleisch verfügbar ist, wird Schweinefleisch genutzt. Dieses Schnitzel wird offiziell als „Schnitzel Wiener Art“ bezeichnet. Geschmacklich etwas kräftiger, aber ebenso beliebt in Restaurants und Haushalten.

Panade-Variationen

Manche Köche verfeinern die klassische Panade mit Semmelbröseln aus Vollkornbrot oder fügen Parmesan für ein extra Aroma hinzu. Auch eine Panko-Panade aus japanischen Brotkrumen ist beliebt, um besonders knusprige Schnitzel zu erhalten.

Vegane und vegetarische Varianten

Inzwischen gibt es Wiener Schnitzel 🥩 auch als pflanzliche Alternative, z. B. aus Soja, Seitan oder Blumenkohl. Dabei wird die Panade wie gewohnt zubereitet, sodass der typische Crunch erhalten bleibt.


Praktische Tipps für Zuhause

  1. Fleisch nicht zu dünn klopfen, sonst trocknet es beim Braten aus.

  2. Fett auf die richtige Temperatur bringen – zu heißes Fett verbrennt die Panade, zu kaltes Fett macht sie fettig.

  3. Schnitzel nach dem Braten kurz ruhen lassen – so bleibt es saftig.

  4. Richtige Menge Panade verwenden – eine dünne Schicht reicht; zu dicke Panade kann das Fleisch überdecken.

  5. Beilagen vorbereiten, während das Schnitzel brät – so ist alles gleichzeitig heiß auf dem Teller.


Tipps zum Servieren und Anrichten

  • Schnitzel immer leicht schräg auf den Teller legen, damit die knusprige Panade sichtbar ist.

  • Zitronenscheibe dazugeben, um den Geschmack zu verfeinern.

  • Dekorativ mit frischen Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch garnieren.


Fazit

Das Wiener Schnitzel 🥩 ist weit mehr als nur ein Gericht – es ist ein Stück kulinarischer Geschichte und ein Symbol für die österreichische Esskultur. Mit der richtigen Technik, hochwertigen Zutaten und der passenden Panade gelingt es jedem, zu Hause ein schnittiges, knuspriges Schnitzel wie aus dem Restaurant zuzubereiten.

Ob klassisch mit Kalbfleisch, als „Wiener Art“ mit Schweinefleisch oder als kreative vegane Variante – Wiener Schnitzel 🥩 bleibt ein Gericht, das Tradition, Genuss und Vielfalt vereint.