Tiramisu Gugelhupf, gelingischer und super lecker

Ein Tiramisu als Gugelhupf? Was auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, entpuppt sich als eine himmlische Kombination aus cremiger Mascarpone, aromatischem Kaffee und luftiger Kuchenbasis. Der Tiramisu Gugelhupf, gelingsicher und super lecker, ist die ideale Wahl für alle, die die typischen Aromen des italienischen Dessertklassikers lieben, aber die Optik und Handhabung eines Kuchenklassikers bevorzugen. Ob für Familienfeiern, Kaffeekränzchen oder Feste – dieses Dessert in Kuchenform überzeugt durch Aroma, Saftigkeit und einfache Zubereitung.

In diesem Artikel erfährst du alles über die Besonderheiten dieses Rezepts, bekommst wertvolle Tipps für ein garantiert gutes Gelingen und lernst kreative Varianten kennen, die deinen Gugelhupf noch einzigartiger machen.


Was macht den Tiramisu Gugelhupf so besonders?

Der Tiramisu Gugelhupf bringt das typische Geschmacksprofil von Tiramisu in eine neue Form. Statt einer geschichteten Nachspeise entsteht ein saftiger Rührkuchen, der mit Espresso getränkt und mit cremigen Komponenten verfeinert wird. Der Vorteil:

  • Er lässt sich wunderbar transportieren

  • Er hat eine länger anhaltende Struktur als klassisches Tiramisu

  • Er ist gelingsicher, da keine rohen Eier verwendet werden müssen

  • Er ist perfekt für jeden Anlass – von Alltag bis Festtag

Durch seine Konsistenz ist er gleichzeitig leicht, aromatisch und unglaublich super lecker.


Hauptteil

Die Basis: Ein saftiger Rührteig mit Espresso-Aroma

Der Teig eines Tiramisu Gugelhupfs unterscheidet sich leicht von jenem eines klassischen Vanille-Gugelhupfs. Damit der Kuchen besonders saftig bleibt, wird er oft mit etwas Mascarpone oder Joghurt im Teig angereichert. Das sorgt für eine luftige, aber dennoch feuchte Textur.

Wichtige Zutaten für den Grundteig

  • Mascarpone oder griechischer Joghurt

  • starker Espresso, frisch aufgebrüht

  • Vanille für das typische Dessertaroma

  • Kakao oder Kakaopulver für die Oberfläche

  • Butter oder Pflanzenöl, je nach gewünschter Saftigkeit

Beim Backen entfaltet sich der Duft von Kaffee und Vanille und macht schon beim Öffnen des Ofens Lust auf mehr. Der Teig bleibt stabil und locker, wodurch der Kuchen auch nach Stunden oder Tagen noch schmeckt wie frisch gebacken.


Die Tiramisu-Note: Mascarpone-Creme im Kuchen

Während ein klassisches Tiramisu aus Löffelbiskuits und Creme besteht, wird die Mascarpone beim Tiramisu Gugelhupf besonders raffiniert eingesetzt. Sie kann entweder:

  • direkt im Teig verarbeitet werden

  • als Füllung in einer zweistufigen Teigschicht integriert werden

  • als Topping oder Glasur dienen

Eine beliebte Variante ist eine dünne Mascarpone-Schicht, die nach dem Backen in die Oberfläche eingebracht wird – ähnlich einer Milchtränkung bei Kuchen. Dadurch wird der Gugelhupf noch saftiger und erhält die cremige Tiramisu-Textur, die man liebt.


Der Espresso – Herzstück eines jeden Tiramisu

Kein Tiramisu ohne Kaffee. Und auch der Tiramisu Gugelhupf, gelingsicher und super lecker, lebt vom Aroma eines guten Espresso.

Tipps für die perfekte Kaffee-Tränkung:

  1. Verwende frisch aufgebrühten, starken Espresso.

  2. Lass den Kuchen nach dem Backen kurz abkühlen, bevor du ihn tränkst.

  3. Verteile den Espresso langsam und gleichmäßig.

  4. Nutze bei Bedarf eine Spritze oder einen Pinsel für punktgenaues Einziehen.

So wird der Gugelhupf aromatisch, aber nicht matschig – ein entscheidender Unterschied zur Dessertversion.


Kakao und Schokolade – die aromatische Ergänzung

Zum Abschluss wird der Kuchen klassisch mit ungesüßtem Kakaopulver bestäubt. Optional kannst du Schokoladensplitter, Kuvertüre oder Kakaonibs in den Teig geben, um eine schokoladigere Variante zu erhalten.

Viele Bäcker im deutschsprachigen Raum (DACH-Region) lieben es, eine leichte Schokoglasur zu verwenden. Diese ersetzt zwar die typische Kakaoschicht, sorgt aber für ein glänzendes Finish und eine süße Ergänzung zur Mascarpone.


Zubereitungsschritte – So gelingt der Tiramisu Gugelhupf sicher

Hier ein Überblick, wie ein gelingsicherer Tiramisu Gugelhupf typischerweise entsteht:

Schritt 1: Gugelhupf-Form vorbereiten

Eine gut eingefettete und leicht bemehlte Form ist entscheidend. Alternativ eignet sich ein Backtrennspray.

Schritt 2: Den Teig herstellen

Butter oder Öl mit Zucker cremig rühren, dann Eier einzeln unterheben. Mehl, Backpulver, Mascarpone und Espresso einarbeiten. Der Teig sollte glatt, aber nicht zu flüssig sein.

Schritt 3: Backen

Der Gugelhupf wird bei 170–180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 50–60 Minuten gebacken. Die Stäbchenprobe ist Pflicht.

Schritt 4: Espresso-Tränkung

Kurz nach dem Backen wird der Kuchen mit Espresso beträufelt. Alternativ kannst du die Unterseite nach dem Stürzen tränken.

Schritt 5: Mascarpone-Topping

Nach dem vollständigen Auskühlen wird der Kuchen mit einer Mascarpone-Vanille-Creme überzogen oder dünn bestrichen.

Schritt 6: Kakao-Schicht

Eine großzügige Schicht Kakao oder dunkler Schokolade bildet den perfekten Abschluss.


Praktische Tipps für ein perfektes Ergebnis

1. Mascarpone in Raumtemperatur

Verwende Mascarpone bei Zimmertemperatur, damit sie sich leicht mit den anderen Zutaten verbindet und nicht ausflockt.

2. Hochwertiger Espresso

Die Qualität des Kaffees bestimmt stark den Geschmack. Empfehlenswert ist ein italienischer dunkler Espresso, gut geeignet für Desserts.

3. Der Kuchen sollte nicht trocken werden

Für einen super leckeren und saftigen Gugelhupf gilt: nicht zu lange backen und nicht zu wenig Fett im Teig verwenden.

4. Alkohol – optional

Ein Spritzer Marsala, Amaretto oder Kaffeelikör kann dem Kuchen eine authentische Tiramisu-Note verleihen. Für Familien oder Kinder kann er problemlos weggelassen werden.

5. Am besten durchgezogen genießen

Wie klassisches Tiramisu schmeckt auch der Gugelhupf am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen vollständig durchgezogen sind.


Varianten des Tiramisu Gugelhupfs

Fruchtig: Tiramisu Gugelhupf mit Beeren

Eine frische, sommerliche Interpretation: Himbeeren oder Erdbeeren unter den Teig mischen oder als Füllschicht verwenden.

Leicht: Tiramisu Gugelhupf ohne Mascarpone

Statt Mascarpone kann eine Mischung aus Quark und Joghurt verwendet werden – ideal für alle, die eine etwas leichtere Version bevorzugen.

Schokoladig: Double-Chocolate-Tiramisu-Gugelhupf

Mit Kakaopulver im Teig und flüssiger Schokoglasur wird dieses Rezept zur perfekten Wahl für Schokoladenfans.

Weihnachtlich: Winterliche Gewürz-Variante

Eine Prise Zimt, etwas Orangenabrieb und ein Hauch Kardamom machen den Gugelhupf zum Festtagskuchen.


Warum ein Tiramisu Gugelhupf ideal für DACH-Länder ist

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Gugelhupf tief in der Backtradition verwurzelt. Gleichzeitig ist Tiramisu eines der beliebtesten Desserts Europas. Die Kombination beider Welten passt daher perfekt in die kulinarischen Vorlieben der DACH-Region:

  • Gugelhupf = Klassiker

  • Tiramisu = modernes, beliebtes Dessert

  • Kombination = innovativ, aber vertraut

Und weil der Tiramisu Gugelhupf gelingsicher und super lecker ist, findet er auch bei weniger backerfahrenen Personen schnell Fans.


Fazit: Ein Dessertkuchen, der alle begeistert

Der Tiramisu Gugelhupf, gelingsicher und super lecker, vereint das Beste aus zwei Welten: die cremige, aromatische Fülle eines Tiramisu und die einfache, praktische Handhabung eines Gugelhupfs. Dank des saftigen Teigs, des intensiven Espresso-Aromas und der cremigen Mascarpone-Note entsteht ein Kuchen, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern geschmacklich ein echtes Highlight ist.

Ob für feste Anlässe, gemütliche Nachmittage oder als besonderes Dessert – dieser Gugelhupf kommt garantiert gut an. Mit den hier vorgestellten Tipps gelingt er sicher, bleibt lange frisch und lässt sich vielseitig anpassen. Wer Tiramisu liebt, wird diesen Kuchen garantiert in sein Standardrepertoire aufnehmen.