Einleitung
Wenn die kalte Jahreszeit beginnt und sich der Duft von Vanille, Butter und Puderzucker in der Küche ausbreitet, haben sie wieder Hochsaison: Schneeplätzchen. <Diese fantastischen Schneeplätzchen sind zart, Pudrig> – und genau das macht sie zu einem der beliebtesten Weihnachtsgebäcke im deutschsprachigen Raum. Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz: Kaum ein Plätzchenteller kommt ohne diese feinen, hellen Kekse aus, die auf der Zunge fast schmelzen.
In diesem Artikel erfährst du alles über Herkunft, Zutaten, Zubereitung und Variationen dieser klassischen Plätzchen. Außerdem bekommst du praktische Tipps, damit deine Schneeplätzchen garantiert locker, mürbe und perfekt pudrig werden.
Was macht Schneeplätzchen so besonders?
Schneeplätzchen sind bekannt für ihre helle Farbe, ihre zarte Textur und die dicke Schicht aus Puderzucker, die an frisch gefallenen Schnee erinnert. Diese Eigenschaften unterscheiden sie deutlich von knusprigen Butterkeksen oder würzigen Lebkuchen.
Zart, pudrig und fein – ein besonderes Mundgefühl
Diese fantastischen Schneeplätzchen sind zart, pudrig und extrem fein im Biss. Verantwortlich dafür sind vor allem:
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ein hoher Butteranteil
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wenig oder kein Ei
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feiner Puderzucker statt grobem Kristallzucker
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ein mürber Teig, der nicht zu stark geknetet wird
Das Ergebnis: Plätzchen, die beinahe auf der Zunge zerfallen.
Herkunft und Tradition der Schneeplätzchen
Klassisches Weihnachtsgebäck im Alpenraum
Schneeplätzchen haben ihre Wurzeln vor allem im süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Raum. Dort gehören sie seit Generationen zur traditionellen Weihnachtsbäckerei. Oft ähneln sie Vanillekipferln oder russischen Teekeksen, sind aber meist rund oder flach geformt.
Symbolik von Schnee und Winter
Die dicke Schicht aus Puderzucker steht symbolisch für Reinheit, Winter und Gemütlichkeit. Gerade in Regionen mit alpinem Klima passen Schneeplätzchen perfekt zur winterlichen Stimmung und sind ein fester Bestandteil von Advent und Weihnachten.
Die wichtigsten Zutaten für perfekte Schneeplätzchen
Butter – die Basis für Zartheit
Hochwertige Butter ist das Herzstück des Rezepts. Sie sorgt für Geschmack und die typische mürbe Konsistenz. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird meist Süßrahmbutter verwendet.
Puderzucker statt Zucker
Damit diese fantastischen Schneeplätzchen zart, pudrig bleiben, ist Puderzucker unverzichtbar. Er löst sich besser im Teig und verleiht den Keksen ihre feine Struktur.
Mehl und Stärke
Weizenmehl Type 405 oder 480 eignet sich besonders gut. Oft wird ein Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt – das macht die Plätzchen noch feiner und lockerer.
Aromen: Vanille, Zitrone & Co.
Typische Aromen sind:
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echte Vanille oder Vanillezucker
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Zitronenabrieb
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manchmal auch ein Hauch Mandel oder Haselnuss
Grundrezept: So gelingen Schneeplätzchen garantiert
Teig richtig vorbereiten
Der Teig wird aus weicher Butter, Puderzucker, Mehl und optional Stärke hergestellt. Wichtig: Nicht zu lange kneten, damit der Teig nicht warm und zäh wird.
Ruhezeit ist entscheidend
Nach dem Kneten sollte der Teig mindestens 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten.
Backen bei niedriger Temperatur
Schneeplätzchen werden eher hell gebacken. Ideal sind 160–170 °C Ober-/Unterhitze. Sie sollen nicht bräunen, sondern ihre schneeweiße Farbe behalten.
Warum diese fantastischen Schneeplätzchen zart, pudrig bleiben
Die richtige Backzeit
Zu langes Backen macht Plätzchen trocken. Schneeplätzchen sind perfekt, wenn sie unten gerade fest, oben aber noch sehr hell sind.
Puderzucker doppelt verwenden
Viele Bäckerinnen und Bäcker wälzen die noch warmen Plätzchen einmal in Puderzucker – und nach dem Auskühlen ein zweites Mal. So entsteht die typische dicke, pudrige Schicht.
Beliebte Variationen von Schneeplätzchen
Schneeplätzchen mit Nüssen
Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse ersetzen einen Teil des Mehls und sorgen für ein nussiges Aroma, ohne die Zartheit zu verlieren.
Vegane Schneeplätzchen
Auch ohne tierische Produkte gelingen Schneeplätzchen wunderbar. Pflanzliche Margarine und Puderzucker sorgen ebenfalls dafür, dass diese fantastischen Schneeplätzchen zart, pudrig werden.
Schneeplätzchen mit Schokolade
Ein Teil des Mehls kann durch Kakaopulver ersetzt oder die fertigen Plätzchen halb in Schokolade getaucht werden – ein schöner Kontrast zur pudrigen Oberfläche.
Praktische Tipps aus der Weihnachtsbäckerei
Teig kühl halten
Arbeite portionsweise und halte den restlichen Teig im Kühlschrank. So behalten die Plätzchen ihre Form.
Richtig lagern
Schneeplätzchen mögen es trocken und kühl. In einer gut schließenden Blechdose halten sie sich 2–3 Wochen frisch.
Ideal zum Vorbereiten
Diese Plätzchen eignen sich perfekt zum Vorbacken. Oft schmecken sie nach ein paar Tagen sogar noch besser, weil sich die Aromen entfalten.
Schneeplätzchen servieren und verschenken
Perfekt für den Plätzchenteller
Durch ihre helle Farbe bilden Schneeplätzchen einen schönen Kontrast zu dunkleren Keksen wie Lebkuchen oder Schokoplätzchen.
Beliebt als Geschenk aus der Küche
In Zellglas verpackt oder in einer dekorativen Dose sind sie ein klassisches Mitbringsel in der Adventszeit – in Deutschland genauso wie in Österreich und der Schweiz.
Fazit
Diese fantastischen Schneeplätzchen sind zart, pudrig und gehören zu den feinsten Klassikern der Weihnachtsbäckerei. Mit wenigen Zutaten, etwas Geduld und den richtigen Tipps gelingen sie garantiert. Ob klassisch, nussig oder modern interpretiert – Schneeplätzchen bringen winterliche Leichtigkeit auf den Plätzchenteller und sorgen Jahr für Jahr für Genuss und Gemütlichkeit.
Wer einmal perfekt gelungene Schneeplätzchen gebacken hat, weiß: Manchmal sind es die einfachsten Rezepte, die am meisten begeistern.