Der Kasselerbraten ist ein klassisches Gericht der deutschen Küche, das vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehr beliebt ist. Wer ihn richtig zubereitet, kann sich auf ein Gericht freuen, das saftig, zart und aromatisch ist. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie richtig lecker und einfach, Kasselerbraten Supersaftig und Zart zubereiten, welche Zutaten Sie benötigen, welche Techniken den Unterschied machen und welche Beilagen das Gericht perfekt abrunden.
Was macht einen Kasselerbraten besonders?
Kasseler, auch als gepökeltes Schweinefleisch bekannt, ist für seinen intensiven Geschmack und seine zarte Konsistenz beliebt. Anders als normale Schweinebraten, wird Kasseler vor der Zubereitung gepökelt, was ihm ein leicht salziges Aroma verleiht. Ein supersaftiger und zarter Kasselerbraten entsteht, wenn man einige grundlegende Regeln beachtet:
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Fleischqualität: Entscheiden Sie sich für frisches Kasseler aus dem Rücken oder Nacken. Diese Stücke enthalten ausreichend Fett, das für Saftigkeit sorgt.
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Langsames Garen: Niedrige Temperaturen im Ofen oder auf dem Herd sorgen dafür, dass das Fleisch zart bleibt und nicht austrocknet.
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Gewürze und Marinade: Klassische Gewürze wie Pfeffer, Lorbeer, Knoblauch und Wacholderbeeren heben den Geschmack hervor.
Zutaten für einen richtig leckeren Kasselerbraten
Um einen richtig lecker und einfach, Kasselerbraten Supersaftig und Zart zu zaubern, benötigen Sie folgende Zutaten für 4–6 Personen:
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1,5–2 kg Kasselerbraten (Rücken oder Nacken)
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2 Zwiebeln
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3–4 Knoblauchzehen
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2 Karotten
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1 Stange Sellerie
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200 ml Fleischbrühe
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200 ml Apfelsaft oder Weißwein
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2 EL Senf
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Salz, Pfeffer
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3 Lorbeerblätter
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5 Wacholderbeeren
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2 EL Öl oder Butterschmalz
Diese Kombination sorgt für einen reichhaltigen, aromatischen Braten, der sowohl zum Mittagessen als auch für festliche Anlässe geeignet ist.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Vorbereitung des Fleisches
Bevor Sie den Kasselerbraten in den Ofen geben, sollten Sie ihn gründlich vorbereiten:
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Das Fleisch leicht abspülen und trocken tupfen.
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Mit Pfeffer einreiben, Salz ist oft nicht notwendig, da Kasseler bereits gepökelt ist.
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Den Senf großzügig auf der Oberfläche verteilen – das verleiht eine leichte Schärfe und unterstützt die Röstung.
Gemüse anrösten
Für das Aroma ist das Gemüse entscheidend:
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Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie grob würfeln.
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Öl oder Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Gemüse darin anrösten, bis es leicht gebräunt ist.
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Das angeröstete Gemüse dient später als Geschmacksträger für die Sauce.
Braten und Schmoren
Der Braten sollte langsam gegart werden, damit er supersaftig und zart bleibt:
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Den Kasselerbraten auf das Gemüse legen.
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Brühe und Apfelsaft angießen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen.
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Den Bräter abdecken oder mit Alufolie verschließen.
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Bei 160–170 °C ca. 90–120 Minuten schmoren lassen. Das langsame Garen sorgt dafür, dass das Fleisch zart wird und nicht austrocknet.
So gelingt die perfekte Sauce
Eine gute Sauce rundet den richtig leckeren Kasselerbraten ab:
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Nach dem Garen den Braten herausnehmen und warm halten.
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Die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und in einen kleinen Topf geben.
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Nach Belieben mit etwas Mehl oder Stärke binden.
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Abschmecken und ggf. mit einem Schuss Sahne oder Butter verfeinern.
Praktische Tipps für einen supersaftigen Braten
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Thermometer nutzen: Die Kerntemperatur sollte etwa 75–80 °C betragen. So bleibt das Fleisch zart, aber durchgegart.
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Ruhen lassen: Den Braten nach dem Garen 10–15 Minuten ruhen lassen. So verteilt sich der Fleischsaft besser.
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Varianten ausprobieren: Sie können den Braten auch im Slow Cooker zubereiten oder mit Apfelstücken und Honig leicht süßlich verfeinern.
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Resteverwertung: Übrig gebliebenes Kasseler lässt sich hervorragend für Eintöpfe, Sandwiches oder Aufläufe nutzen.
Beilagen, die perfekt passen
Der richtig leckere und einfache Kasselerbraten harmoniert mit klassischen Beilagen:
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Kartoffeln: Bratkartoffeln, Kartoffelgratin oder Salzkartoffeln
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Rotkohl: Süß-säuerlich eingelegt, passt hervorragend zum salzigen Fleisch
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Sauerkraut: Für eine typische deutsche Note
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Gemüse: Möhren, Bohnen oder Rosenkohl
Ein frisches Bauernbrot oder eine Scheibe Roggenbrot rundet das Gericht ab.
Häufige Fehler vermeiden
Damit Ihr Kasselerbraten wirklich supersaftig und zart wird, sollten Sie diese Fehler vermeiden:
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Zu hohe Temperatur: Das Fleisch wird trocken, wenn Sie es bei zu hoher Hitze garen.
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Zu wenig Flüssigkeit: Die Brühe oder Apfelsaft sollte immer mindestens ein Drittel des Bratens bedecken.
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Nicht ruhen lassen: Direktes Anschneiden führt dazu, dass der Saft sofort ausläuft.
Varianten für jeden Geschmack
Der klassische Kasselerbraten lässt sich leicht abwandeln:
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Mit Honig und Senf glasieren: Für eine süß-würzige Kruste
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Mit Äpfeln und Zwiebeln: Besonders in Österreich beliebt
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Mit Bier oder dunklem Wein schmoren: Verleiht dem Braten eine kräftige Note
Jede Variante behält die Grundprinzipien: langsam garen, würzen und ruhen lassen – so bleibt der Braten saftig und zart.
Fazit
Ein richtig lecker und einfach, Kasselerbraten Supersaftig und Zart gelingt jedem, der einige Grundprinzipien beachtet: gutes Fleisch, langsames Garen, aromatisches Gemüse und eine geschmackvolle Sauce. Mit diesen Tipps können Sie das Gericht nicht nur zu einem Sonntagsklassiker machen, sondern auch bei festlichen Anlässen Ihre Gäste beeindrucken.
Egal, ob Sie ihn klassisch mit Kartoffeln und Rotkohl servieren oder kreative Varianten ausprobieren – der Kasselerbraten bleibt ein Garant für Genuss und Gemütlichkeit. Probieren Sie es aus und erleben Sie, wie einfach es ist, einen supersaftigen, zarten Kasselerbraten auf den Tisch zu zaubern.