Einleitung
Wenn die Weihnachtszeit naht, dürfen eines der traditionsreichsten Gebäcke nicht fehlen: Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen. Diese kleinen, zarten Kekse mit ihrer fruchtigen Füllung sind seit Generationen ein fester Bestandteil in vielen Haushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit ihrem zarten Mürbeteig, der auf der Zunge zergeht, und der süßen Marmeladenfüllung bringen sie Kindheitserinnerungen zurück und sind ein Highlight auf jedem Plätzchenteller.
Doch was macht Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen so besonders, und wie gelingen sie garantiert? In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Geschichte, die Zubereitung, Tipps für die perfekte Konsistenz und leckere Variationen.
Die Geschichte der Spitzbuben
Ursprung und Tradition
Spitzbuben, in manchen Regionen auch „Linzer Augen“ genannt, haben eine lange Tradition in Mitteleuropa. Die Plätzchen stammen ursprünglich aus Österreich und dem süddeutschen Raum und wurden früher oft zu festlichen Anlässen gebacken. Charakteristisch ist der zarte Mürbeteig aus Butter, Zucker und Mehl, der mit einem süßen, fruchtigen Kern gefüllt wird.
Die runde Form mit der typischen Aussparung oben, durch die die Marmelade hindurchscheint, macht die Spitzbuben sofort erkennbar. Früher wurden sie oft mit Himbeer- oder Johannisbeermarmelade gefüllt, heute sind der Fantasie beim Geschmack kaum Grenzen gesetzt.
Zutaten für Omas beste Spitzbuben
Um Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen zu backen, braucht es nicht viele Zutaten, aber Qualität ist entscheidend.
Grundrezept für ca. 40 Plätzchen:
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250 g Butter (zimmerwarm)
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100 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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1 Prise Salz
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1 Ei
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350 g Mehl
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1 TL Backpulver
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Marmelade nach Wahl (Himbeere, Erdbeere oder Johannisbeere)
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Puderzucker zum Bestäuben
Tipp: Für einen intensiveren Geschmack sollte die Marmelade dickflüssig sein, damit sie beim Backen nicht zu sehr verläuft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Teig vorbereiten
Zuerst Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen. Das Ei hinzufügen und alles gut verrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in die Buttermasse einarbeiten, bis ein glatter, nicht klebriger Teig entsteht.
Tipp: Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. So lässt er sich später besser ausrollen und die Plätzchen behalten beim Backen ihre Form.
2. Ausstechen der Plätzchen
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3–4 mm dick ausrollen. Mit runden Ausstechern Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen in der Mitte kleine Öffnungen (Herzen, Sterne oder Kreise) ausstechen – das sind die „Deckel“ für die Marmelade.
Tipp: Für ein gleichmäßiges Backen sollten die Plätzchen ähnlich groß sein.
3. Backen
Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 8–10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
Wichtig: Nicht zu lange backen – der Teig soll zart bleiben.
4. Füllen und Verzieren
Nach dem Abkühlen die untere Hälfte der Plätzchen dünn mit Marmelade bestreichen. Die obere Hälfte daraufsetzen und leicht andrücken. Mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Wer mag, kann die Ränder vorher leicht in Schokolade tauchen oder die Marmelade mit etwas Likör aromatisieren – das gibt eine besondere Note.
Varianten und kreative Ideen
Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen lassen sich leicht variieren:
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Mit Nüssen: Fein gehackte Mandeln oder Haselnüsse im Teig sorgen für einen nussigen Geschmack.
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Mit Gewürzen: Zimt, Kardamom oder Muskat für die Weihnachtszeit.
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Vegane Variante: Butter durch Margarine ersetzen und das Ei durch Apfelmus oder Sojamehl.
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Mini-Spitzbuben: Kleine Ausstecher verwenden – perfekt für Plätzchenteller und Adventskalender.
Praktische Tipps für perfekte Spitzbuben
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Teig kalt lagern: Der Teig sollte vor dem Ausrollen gut gekühlt sein, damit die Plätzchen ihre Form behalten.
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Marmelade dickflüssig wählen: Dünne Marmelade kann auslaufen. Alternativ kann sie kurz eingekocht werden.
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Richtig ausstechen: Für gleichmäßige Plätzchen Größe und Dicke beachten.
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Backzeit im Blick behalten: Zartes Backgut wird schnell zu dunkel – besser etwas kürzer backen.
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Lagerung: In einer luftdichten Dose bleiben Spitzbuben 2–3 Wochen frisch. Für längere Haltbarkeit lassen sie sich einfrieren.
Warum Spitzbuben so beliebt sind
Die Kombination aus knusprigem Mürbeteig und fruchtiger Füllung macht Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen einzigartig. Sie wecken nostalgische Gefühle, verbinden Generationen und sind auf Weihnachtsmärkten, in Familienküchen und bei Festen ein Highlight.
Die Plätzchen sind außerdem vielseitig: als Geschenk in hübschen Dosen, als Dekoration auf dem Kuchenbuffet oder einfach zum Nachmittagskaffee – sie passen immer.
Fazit
Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen sind weit mehr als nur einfache Kekse. Sie sind ein Stück Tradition, ein Hauch von Kindheit und ein Muss in der Adventszeit. Mit einfachen Zutaten, ein wenig Geduld und den richtigen Tipps gelingen sie garantiert und werden Familie und Freunde begeistern.
Ob klassisch mit Himbeere, modern mit Marmeladenmischung oder kreativ mit Nüssen und Schokolade – Spitzbuben sind ein zeitloser Genuss. Wer dieses Rezept einmal ausprobiert, wird verstehen, warum sie seit Generationen so beliebt sind.
Backen Sie selbst und bringen Sie mit Spitzbuben – Omas beste Marmeladenplätzchen den Duft von Weihnachten in Ihre Küche!