Die Adventszeit ist für viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz untrennbar mit dem Duft frisch gebackener Plätzchen verbunden. Doch jedes Jahr stellt sich dieselbe Frage: Wie kann man möglichst viele verschiedene Sorten backen, ohne stundenlang mehrere Teige anzurühren? Genau hier kommt die geniale Idee ins Spiel: „Wow! 1 Teig und 4 Sorten Plätzchen perfekt für die Weihnachtszeit“. Mit einem vielseitigen Grundteig sparst du Zeit, reduzierst den Aufwand und erhältst trotzdem vier unterschiedliche, köstliche Sorten, die optisch und geschmacklich überzeugen.
In diesem Artikel erfährst du, wie der Wunder-Teig funktioniert, welche Variationen du ganz einfach daraus zaubern kannst und welche Tipps dir beim Backen helfen, damit deine Weihnachtsplätzchen garantiert gelingen.
Warum ein Grundteig für vier Sorten so genial ist
Die Idee hinter „Wow! 1 Teig und 4 Sorten Plätzchen perfekt für die Weihnachtszeit“ ist nicht nur praktisch, sondern auch besonders kreativ. Statt mehrere Teige vorzubereiten, die jeweils ihre eigenen Ruhezeiten, Zutaten und Arbeitsschritte verlangen, setzt du auf einen universellen Basisteig. Dieser kann im Handumdrehen in verschiedene Richtungen weiterentwickelt werden – von klassisch bis modern, von schokoladig bis fruchtig.
Vorteile eines Grundteigs
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Zeitersparnis: Statt vier Teige herzustellen, bereitest du nur einen zu.
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Optimale Planung: Der Teig lässt sich ideal vorbereiten und sogar einfrieren.
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Weniger Zutatenchaos: Ein Grundteig bedeutet weniger Schüsseln, weniger Abwasch und weniger Stress.
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Viel Abwechslung: Durch kleine Anpassungen entstehen komplett unterschiedliche Plätzchen.
Damit eignet sich dieses Konzept besonders für Familien, Berufstätige oder Hobbybäcker:innen, die spontan Lust auf Weihnachtsgebäck haben.
Der Grundteig – die Basis für Vielfalt
Der Basisteig folgt einem klassischen und bewährten Butter-Mürbteig-Prinzip. Dieser eignet sich hervorragend, um ihn weiterzuverarbeiten, da er stabil bleibt, nicht verläuft und die Aromen der zusätzlichen Zutaten gut aufnimmt.
Grundzutaten für den Teig
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Weiche Butter
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Zucker
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Ei
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Mehl
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Vanille
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Eine Prise Salz
Dieser Teig ist bewusst neutral gehalten – nicht zu süß und nicht zu aromatisch –, damit die einzelnen Sorten später optimal verfeinert werden können.
Vier köstliche Sorten aus einem Teig
Jetzt wird es spannend: Aus dem Universal-Teig entstehen vier unterschiedliche Plätzchensorten, die perfekt zueinander passen, aber dennoch jeweils ihren eigenen Charakter besitzen.
1. Klassische Vanillekipferl – der traditionelle Favorit
Vanillekipferl gehören in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den beliebtesten Weihnachtsklassikern. Ihr zarter Geschmack und die mürbe Konsistenz lassen sofort Weihnachtsstimmung aufkommen.
So werden sie aus dem Grundteig:
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Einen Teil des Teigs mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen vermischen.
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Kleine Kipferl formen und goldgelb backen.
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Noch warm in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker wälzen.
Tipp: Wer es besonders aromatisch mag, verwendet echte Vanilleschote statt Vanillezucker.
2. Zarte Schokokekse – für alle, die Schokolade lieben
Wenn es um winterliche Aromen geht, darf Schokolade nicht fehlen. Aus dem Grundteig lassen sich kinderleicht schokoladige Plätzchen herstellen.
Zubereitung:
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Kakao und eine kleine Menge zartbittere Schokolade in den Grundteig einarbeiten.
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Je nach Geschmack mit gehackter Schokolade oder Schokodrops verfeinern.
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Kleine Kugeln formen und etwas plattdrücken.
Variation: Ein Hauch Espressopulver verstärkt den Schokoladengeschmack – ideal für Erwachsene.
3. Fruchtige Marmeladenplätzchen – bunt und süß
Diese Sorte ist besonders beliebt, weil sie optisch richtig etwas hermacht. Klassische Spitzbuben oder Marmeladensterne sind mit dem Grundteig problemlos machbar.
So funktioniert es:
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Den Teig dünn ausrollen.
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Formen ausstechen – immer zwei gleiche Motive pro Plätzchen.
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In eines der Motive ein kleines Loch oder Muster stechen.
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Nach dem Backen mit Lieblingsmarmelade (z. B. Himbeere, Aprikose) füllen.
Tipp: Damit die Marmelade schön glänzt, kann man sie leicht erhitzen, bevor man sie aufträgt.
4. Nuss-Karamell-Cookies – modern und unwiderstehlich
Wer eine etwas modernere Sorte möchte, wird diese Variation lieben. Sie ist ideal, wenn man Plätzchen mit etwas Biss mag.
Herstellung:
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Gehackte Nüsse (Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln) unterheben.
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Eine kleine Mulde eindrücken.
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Mit einer feinen Karamellcreme oder geschmolzenen Karamellbonbons füllen.
Tipp: Ein wenig grobes Salz auf dem warmen Karamell sorgt für einen tollen Geschmackskontrast.
Weitere Möglichkeiten – mehr als vier Sorten möglich
Wenn du erst einmal den Grundteig beherrschst, öffnen sich unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Der Ansatz „Wow! 1 Teig und 4 Sorten Plätzchen perfekt für die Weihnachtszeit“ ist nur der Anfang. Du kannst zusätzlich ausprobieren:
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Zitronenplätzchen
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Schneeflocken-Kokosplätzchen
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Zimtsterne aus Mürbteig
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Schoko-Orangen-Kekse
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Pistazien-Plätzchen
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und der Grundteig verzeiht viel – ideal für kreative Experimente in der Adventszeit.
Praktische Tipps für das perfekte Plätzchenbacken
Damit dein Backergebnis nicht nur lecker, sondern auch optisch überzeugend wird, findest du hier einige Profi-Tipps:
1. Kühle den Teig
Mürbteig lässt sich besser verarbeiten, wenn er vor dem Ausrollen für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank war. So wird er stabiler und klebt weniger.
2. Gleichmäßige Dicke
Nutze Teighölzer oder Abstandshalter, damit alle Plätzchen gleich dick werden. Dadurch backen sie gleichmäßig und bräunen nicht ungleichmäßig.
3. Backzeit im Blick behalten
Plätzchen werden schnell zu dunkel. Sie sollten leicht goldgelb sein, nicht braun. Gerade Schokokekse wirken dunkel – prüfe besser die Unterseite.
4. Luftdicht lagern
Plätzchen bleiben in Dosen länger frisch. Sorten mit Marmelade sollten getrennt von trockenen Sorten gelagert werden.
5. Aromen ziehen lassen
Viele Plätzchen schmecken am Folgetag noch besser, weil sich die Aromen setzen. Perfekt also für die Weihnachtsvorbereitung.
Häufige Fragen zum Grundteig-Prinzip
Kann man den Teig einfrieren?
Ja, der Teig lässt sich bis zu drei Monate einfrieren. Am besten in flache Portionen teilen und gut beschriften.
Kann man den Teig vegan zubereiten?
Ja, mit pflanzlicher Butter und Ei-Ersatz funktioniert das Grundrezept ebenfalls gut.
Kann man die Menge leicht verdoppeln?
Unbedingt. Der Teig ist stabil und eignet sich perfekt, um größere Mengen für die ganze Familie zu produzieren.
Fazit: „Wow! 1 Teig und 4 Sorten Plätzchen perfekt für die Weihnachtszeit“ spart Zeit und sorgt für Vielfalt
Die Idee hinter „Wow! 1 Teig und 4 Sorten Plätzchen perfekt für die Weihnachtszeit“ ist nicht nur praktisch, sondern auch inspirierend. Statt mehreren aufwendigen Teigen bereitest du nur einen universellen Grundteig vor und verwandelst ihn anschließend in vier unterschiedliche Plätzchenkreationen – von klassisch bis modern, von zart bis knackig. Das spart Zeit, macht Spaß und sorgt für eine abwechslungsreiche Plätzchenauswahl, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen schmeckt.
Ganz gleich, ob du routinierte:r Hobbybäcker:in bist oder gerade erst in der Weihnachtsbäckerei durchstartest – dieses Konzept bringt Abwechslung, Freude und herrlichen Plätzchenduft in deine Küche. Probier es aus und lass dich begeistern!