Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker

Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker – wer sie einmal probiert, versteht sofort, warum sie diesen Ruf tragen. Die süßen Hefeschnecken mit saftigem Zwetschgenbelag sind nicht nur ein Klassiker im Spätsommer und Herbst, sondern ein Gebäck, das das ganze Jahr über Herzen erobert. Ihre Kombination aus feinem Teig, fruchtiger Füllung und einem Hauch Zimt macht sie zum perfekten Begleiter für Kaffee, Tee oder als süßer Abschluss eines gemütlichen Wochenendes.

In diesem Artikel erfährst du alles über die Zubereitung, Varianten, typische Fehlerquellen und hilfreiche Tipps, damit deine Zwetschgenschnecken garantiert gelingen. Ob für Anfängerinnen oder Hobbybäckerinnen mit Erfahrung – dieses Rezept ist ein Genuss für alle.


Was macht Zwetschgenschnecken so besonders?

Zwetschgen – in Österreich oft „Zwetschken“ genannt – gehören zu den aromatischsten Steinfrüchten. Sie sind weniger saftig als Pflaumen, haben eine intensivere Süße und entwickeln im Ofen ein tiefes, vollmundiges Aroma. Genau deshalb eignen sie sich perfekt für Gebäck wie Strudel, Kuchen oder eben unsere Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker.

Die Schnecken bestehen aus einem luftigen Hefeteig, der nach dem Aufrollen mit der fruchtigen Füllung schöne Spiralen bildet. Der Duft, der beim Backen entsteht, erfüllt die Küche mit einer warmen, leicht würzigen Note, die an goldene Herbsttage erinnert.


Zutaten für perfekte Zwetschgenschnecken

Der Hefeteig – die Basis für den Genuss

Ein guter Hefeteig ist das Herzstück jeder Schnecke. Für etwa ein Blech Zwetschgenschnecken benötigst du:

  • Mehl (ideal: Weizenmehl Type 550 oder in Österreich „griffiges Mehl“)

  • Frische Hefe oder Trockenhefe

  • Milch, leicht erwärmt

  • Zucker

  • Butter zimmerwarm

  • Eier

  • Eine Prise Salz

Der Teig soll weich, elastisch und gut formbar sein. Wer lieber etwas leichter bäckt, kann einen Teil des Weizenmehls durch Dinkelmehl ersetzen.

Die Füllung – fruchtig und aromatisch

Für die charakteristische Zwetschgenfüllung brauchst du:

  • Frische entsteinte Zwetschgen (alternativ TK-Zwetschgen)

  • Zimt

  • Vanille

  • Ein wenig Zucker

  • Zitronenabrieb für Frische

Einige Bäcker*innen geben zusätzlich etwas gemahlene Mandeln oder Semmelbrösel dazu, um überschüssige Flüssigkeit aufzusaugen.


Schritt-für-Schritt: Zwetschgenschnecken zubereiten

H2: Den Hefeteig vorbereiten

  1. Milch erwärmen – sie sollte lauwarm sein, keinesfalls heiß.

  2. Hefe einrühren und mit etwas Zucker aktivieren.

  3. Mehl, Salz, Zucker, Eier und Butter in eine Schüssel geben.

  4. Die Hefemilch dazugießen und alles etwa 8–10 Minuten zu einem glatten Teig kneten.

  5. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 60–90 Minuten gehen lassen.

Achte darauf, dass der Teig genug Zeit hat, sein Volumen sichtbar zu vergrößern – das ist entscheidend für fluffige Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker.

H2: Die Zwetschgen vorbereiten

  1. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

  2. In kleine Stücke schneiden – so lassen sie sich später besser einrollen.

  3. Mit Zimt, Vanille, Zucker und Zitronenabrieb vermischen.

  4. Optional: Ein bis zwei Löffel Semmelbrösel unterheben.

H2: Schnecken formen

  1. Den aufgegangenen Hefeteig auf einer leicht bemehlten Fläche rechteckig ausrollen.

  2. Die Zwetschgenfüllung gleichmäßig darauf verteilen.

  3. Von der langen Seite her straff aufrollen.

  4. Mit einem scharfen Messer 2–3 cm dicke Scheiben schneiden.

  5. Die Schnecken auf ein Blech setzen (mit Abstand, sie gehen noch auf).

  6. Noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

H2: Backen

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 20–25 Minuten backen.
Wenn die Schnecken goldbraun sind, herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Wer mag, kann sie noch warm mit einer Zucker- oder Vanilleglasur bestreichen – das macht sie besonders saftig und verstärkt den unwiderstehlichen Effekt von Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker.


Varianten für Zwetschgenschnecken – für jeden Geschmack etwas

H3: Mit Marzipan

Eine dünne Schicht geriebenes Marzipan auf dem Teig sorgt für Süße und Tiefe.

H3: Mit Nüssen

Gehackte Walnüsse oder Mandeln passen hervorragend zu Zwetschgen und geben eine knusprige Note.

H3: Mit Pudding

Vanillepudding als Basis unter der Zwetschgenfüllung macht die Schnecken besonders cremig.

H3: Vegan

Pflanzenmilch, vegane Butter und Trockenhefe – und du erhältst köstliche vegane Zwetschgenschnecken.


Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Zu flüssige Füllung

Zwetschgen geben beim Backen Saft ab. Semmelbrösel, Mandeln oder ein Teelöffel Speisestärke schaffen hier Abhilfe.

Fester, kompakter Teig

Wenn der Hefeteig zu trocken ist, geht er nicht gut auf. Am besten nach und nach Flüssigkeit hinzufügen, bis der Teig geschmeidig ist.

Schnecken laufen beim Backen auseinander

Das passiert oft, wenn die Rolle zu locker geformt wurde. Beim Aufrollen etwas mehr Spannung einbauen.


Praktische Tipps für noch bessere Zwetschgenschnecken

  • Zwetschgensaison nutzen: In DACH-Ländern liegt diese zwischen Juli und Oktober – ideal für frische, aromatische Früchte.

  • Teig über Nacht gehen lassen: Das bringt mehr Aroma und macht die Schnecken besonders fluffig.

  • Warm servieren: Lauwarme Schnecken haben das intensivste Aroma und schmecken tatsächlich „soooowas von lecker“.

  • Gut einfrieren: Zwetschgenschnecken lassen sich hervorragend einfrieren und bei Bedarf kurz im Ofen erwärmen.

  • Zucker reduzieren: Zwetschgen sind von Natur aus süß. Das Gebäck funktioniert mit weniger Zucker genauso gut.


Fazit: Zwetschgenschnecken – Suchtgefahr garantiert!

Zwetschgenschnecken, Achtung Suchtgefahr soooowas von lecker – dieser Titel ist keine Übertreibung. Die Kombination aus fluffigem Hefeteig, aromatischen Zwetschgen und einer würzigen Füllung schafft ein Gebäck, das sowohl traditionell als auch modern wirkt. Egal ob du sie klassisch, vegan, mit Nüssen oder als Puddingvariante zubereitest: Diese Schnecken bringen garantiert Genussmomente.

Sie eignen sich perfekt für Familie, Freunde, Feste oder einfach als süßer Alltagsluxus. Und das Beste: Auch Anfänger*innen können sie problemlos nachbacken.

Wenn du einmal damit anfängst, wirst du sehr wahrscheinlich bald verstehen, warum Zwetschgenschnecken wirklich eine gewisse Suchtgefahr mit sich bringen – sie sind einfach unglaublich lecker!